Digitales ist unbegrenzt skalierbar

Der US-amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin hat eine umfangreiche Analyse über den Siegeszug der Sharing Economy vorgelegt, die ihm zufolge dazu führt, dass heute immer mehr Angebote kostenlos angeboten, getauscht oder geteilt werden, während Gewinne künftig überwiegend in Form von Gebühren gegen Service erzielt werden.

In diesem Zusammenhang verweist Rifkins auf den Null-Grenzkosten-Effekt, welcher einen Paradigmenwechsel der Wertschöpfung bedeutet: Mit der Industrialisierung wurde die Herstellung vieler Produkte immer günstiger. Je höher das Produktionsvolumen, desto geringer werden die Grenzkosten, also die Kosten für jede zusätzlich produzierte Einheit (Stichwort Wrights Law und der Erfahrungskurveneffekt).

Digitale Produkte und Dienstleistungen (mit Ausnahme von NFT) sind unbegrenzt skalierbar und ihre Grenzkosten liegen nahezu bei null. Denn: Nachdem ein Angebot erst einmal entwickelt wurde, belaufen sich die Kosten für jede weitere Vervielfältigung hauptsächlich auf die Infrastrukturkosten (etwa für Hosting, IT-Security und Energieaufwand) und die Weiterentwicklung und Optimierung des Algorithmus; ob es sich dabei nun um Google Ads und Netflix-Serien handelt, oder Finanzdienstleistungen wie Onlinebanking und -brokerage oder Robo Aadvisor.

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